Kein gemeinsames Sorgerecht bei mangelnder Kommunikation unter Partnern

Kein gemeinsames Sorgerecht bei mangelnder Kommunikation unter Partnern

Wenn sich ein Ehepaar oder auch unverheiratete Paare trennen, leiden die Kinder häufig am meisten unter der Trennung. Insbesondere die Frage des Sorgerechts muss dann zu Gunsten der Kinder schnell geklärt werden. Dabei kann man ein gemeinsames Sorgerecht erklären, allerdings muss hier eine gewisse Kooperation und Kommunikation beider Elternteile sichergestellt werden.

In einer Entscheidung des OLG Brandenburg wurde in 2016 ein Fall entschieden, in dem es zwischen einem getrennt lebenden Paar, dass zwei Kinder ein gemeinsames Sorgerecht übernommen hatte, zu massiven Auseinandersetzungen über den Umgang mit den Kindern, so dass beide nun ein alleiniges Sorgerecht beantragten.

In der Entscheidung des OLG Brandenburg wurde nun dargelegt, dass es einem der Elternteile das vollständige Sorgerecht der Mutter zusprechend würde. Ein gemeinsames Sorgerecht sei in Anbetracht der Spannungen und ausbleibenden Kooperation der Eltern nicht mehr förderlich für die Kinder und so entschied das OLG der Mutter das alleinige Sorgerecht zu übertragen.

Die Frage des Sorgerechts nach einer möglichen Trennung sollte am besten schon früh in einer Beziehung diskutiert werden, um die Kinder zu schützen. Auch im Rahmen eines Ehevertrages oder eines Partnerschaftsvertrages können diese Regelungen mit einbezogen werden. Wir beraten Sie zu diesen Themen – sprechen Sie uns ans!

Kinder, Sorgerecht und Adoption

Kinder, Sorgerecht und Adoption

Zum Familienrecht und damit auch zu den Aufgaben eines Rechtsanwalt und Notars gehört der Bereich des Eltern-Kind-Verhältnisses. Besonders bei Adoptionen ist ein Rechtsanwalt und Notar hinzuziehen, aber auch bei Vaterschaftsanerkennungen, Sorgeerklärungen uvm. Da es sich bei diesen Angelegenheiten um sehr weitreichende Rechtgeschäfte handelt, klärt ein Rechtsanwalt und Notar über die entsprechenden Folgen solcher Rechtgeschäfte auf. Bspw. kann bei unverheirateten Paaren kann die notarielle Sorgeerklärung erreichen, dass beide Elternteile gemeinsames Sorgerecht haben.

Das Thema Adoption ist häufig bei sogenannten Patchwork-Familien von großer Bedeutung oder wenn ein Partner ein Kind in eine Beziehung mit einbringt. Der andere Partner kann dies Kind (oder diese Kinder) dann als eigene Kind adoptieren, wobei immer das Kindeswohl im Mittelpunkt der Betrachtung und maßgeblich für die Entscheidung ist, ob eine Adoption ermöglicht wird. Mit der Adoption eines Kindes bekommt das Adoptivkind dann die Stellung, Rechte und Pflichten eines ehelichen Kindes.

Eine Besonderheit bei vielen dieser Beurkundungen durch den Rechtsanwalt und Notar besteht bei diesem Themengebiet – sie sind kostenfrei. Wenn auch Sie Beratung und Unterstützung bei Fragen rund um Sorgeerklärungen, Adoptionen oder anderen Fragen aus dem Familienrecht benötigen – wir stehen Ihnen als Rechtsanwalt und Notar und Anwalt gerne zu Seite, sprechen Sie uns an.

Als Rechtsanwalt und Notar beraten wir Sie bei Sorgeeklärungen, Adoption uvm.

Als Rechtsanwalt und Notar beraten wir Sie bei Sorgeeklärungen, Adoption uvm.

Ein wichtiger Bereich der notariellen Aufgaben liegt im Familienrecht. Aber nicht nur Eheverträge oder Scheidungsfolgen gehören zu unseren Aufgaben als Rechtsanwalt und Notar in Ahaus, sondern auch im Verhältnis zwischen Eltern und Kindern bieten wir umfangreiche Beratung und Unterstützung. Wie auch bei anderen Beratungen liegt die Hauptaufgabe des Rechtsanwalt und Notars darin, die Beteiligten über die oftmals sehr weitreichenden rechtlichen Folgen der Rechtsgeschäfte zu belehren. Typische Beispiele für solche Erklärungen im Eltern-Kind-Verhältnis sind bspw. Sorgeerklärungen, die Anerkennung einer Vaterschaft oder auch die Anträge von Adoptionswillige Eltern.

Ebenso gibt es bei einer Geburt von unehelichen Kindern zahlreiche rechtliche Dinge zu beachten. Durch notarielle Sorgeerklärungen können die Eltern erreichen, dass ihnen die elterliche Sorge gemeinsam zusteht, wenn beide Elternteiles diesem zustimmen. Ist das nicht der Fall, fällt die Alleinsorge der Mutter des Kindes zu.

Auch, wenn ein Ehepartner bspw. Kinder mit in eine Beziehung bringt, gilt es für das Kindeswohl über die Sorgeberechtigung zu entscheiden. Erst mit einer Adoption erhält der Ehepartner dann das Sorgerecht. Gleiches gilt für kinderlose Eltern, die eine Adoption anstreben. In beiden Fällen wird in der Regel nach einer festgelegten Pflegezeit – bspw. ein Jahr, in dem das Kind in der neuen Familie lebt, eine Adoption möglich. Mit den entsprechenden Dokumenten und einer Beantragung in notarieller Form erhält das Adoptivkind dann die Stellung eines ehelichen Kindes.
Eine Besonderheit bei gibt es hier in Bezug auf die Rechtsanwalt und Notarkosten bei zahlreichen Erklärungen, die in derartigen Verfahren notwendig sind. Der Gesetzgeber hat hier vorgegeben, dass diese zu beurkundenden Erklärungen kostenfrei sind.

Wenn auch Sie Beratung und Unterstützung bei Fragen rund um Sorgeerklärungen, Adoptionen oder anderen Fragen aus dem Familienrecht benötigen – wir stehen Ihnen als Rechtsanwalt und Notar und Anwalt gerne zu Seite, sprechen Sie uns an.