Auch die Stiftung Warentest rät: Vollmachten und Verfügungen beim ZVR hinterlegen

Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen oder Betreuungsverfügungen gehören zu den wichtigsten Dokumenten für die rechtliche Vorsorge und eigentlich sollte jeder rechtzeitig daran denken, diese zu erstellen. Neben den formalen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die dabei beachtet werden sollten, gibt es aber auch ganz praktische Dinge, die man bei der Hinterlegung der verschiedenen Vollmachten und Verfügungen nicht vergessen darf: Kommt es zu dem Fall, dass diese Dokumente von Ärzten, Gerichten oder anderen Instanzen benötigt werden, sollte der problemlose Zugriff sichergestellt werden bzw. muss deren Existenz überhaupt bekannt sein. Wenn die Vollmachten und Verfügungen zuhause in der Schublade liegen, das Betreuungsgericht davon aber bspw. keine Kenntnis hat, kann es bei den notwendigen Entscheidungen die Dokumente auch nicht berücksichtigen – ebenso wenig die Ärzte im Krankenhaus.

Zentrales Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer

Um so einem Fall vorzubeugen hat die Bundesnotarkammer das Zentrale Vorsorgeregister (ZVR) eingerichtet, wo Vollmachten und Verfügungen hinterlegt werden können. Das Betreuungsgericht hat Zugriff auf das ZVR und hier können alle Personen, die ihre rechtliche Vorsorge regeln, eintragen lassen, wer bspw. der Bevollmächtigte ist bzw. wer als Betreuer vorgeschlagen wird. Ebenso wird im ZVR vermerkt, ob derjenige eine Patienten- oder Betreuungsverfügung verfasst hat. Auch die Stiftung Warentest rät daher, diese Dokumenter hier zu hinterlegen.

Notar hilft bei der Erstellung von Vollmachten und Verfügung

Als Notar in Ahaus unterstützen wir Sie nicht nur bei der formal und juristische korrekten Erstellung von Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung, sondern kümmern uns ebenfalls um die Hinterlegung der Daten im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer, so dass für den Fall, dass diese Dokumente benötigt werden, der Zugriff für Gerichte und Ärzte immer sichergestellt ist.