Was ist eigentlich die Firma eines Unternehmes und was muss man dabei beachten?

Im Rahmen des Gesellschaftsrechts unterstützen wir Unternehmensgründer und bestehende Unternehmen mit umfangreicher Beratung und Unterstützung in den unterschiedlichen Bereichen. Häufig kommt dabei auch der Begriff der Firma in Spiel – heute wollen wir daher im Detail erläutern, was denn die Firma ist und welche Bedeutung die Firma für ein Unternehmen hat. Häufig werden Firma und Unternehmen synonym genutzt, was juristisch allerdings nicht ganz korrekt ist.

Im Rahmen des Gesellschaftsrechts ist die “Firma” der Name, mit dem ein Unternehmen im Handelsregister eingetragen ist und im Geschäftsverkehr gegenüber den Vertragspartnern auftritt. Die Firma eines Unternehmens muss so gewählt werden, dass sie zur Kennzeichnung des Unternehmens geeignet ist und sich von anderen Firmen deutlich unterscheidet. Dabei unterstützen wir Existenzgründer, aber auch bestehende Unternehmen, die über eine Umfirmierung nachdenken, sich also einen neuen Namen geben wollen. Für den Namen eines Unternehmens gibt es unterschiedliche Optionen:
Der Firmenname kann bspw. auf dem Namen des Inhabers basieren, dann spricht man von einer Personenfirma (Bsp. “Peter Meier OHG”). Sogenannte Sachfirmen drücken im Namen den Tätigkeitsbereich aus (Bsp. “Umzugs- und Transport GbR”). Früher waren reine Phantasienamen nicht ohne weiteres zulässig, allerdings hat sich das inzwischen geändert.  Prominente Beispiele war hier der Arcandor-Konzern, der aus der KarstadQuelle AG hervorgegangen ist.
Auf jeden muss sich die Rechtsform eines Unternehmens aus einem Zusatz erkennen lassen (Einen Überblick über gängige Rechtsformen haben wir in diesem Beitrag gegeben). Seit dem 1.7.1998 muss die Firma von Einzelkaufleuten den Zusatz “eingetragener Kaufmann” oder “eingetragene Kauffrau” (Abkürzung “e.K.”) enthalten.
Als Notar beraten wir Sie bei der Wahl der passenden Firmierung für Ihr Unternehmen und bei zahlreichen weiteren Themen aus dem Gesellschaftsrecht.